Shampoo Bar – Einfach praktisch

Shampoo BarShampoo Bar, was ist das eigentlich? Nichts weiter als ein festes Shampoo, wohl am ehesten vergleichbar mit einem Stück Seife von der Form und Konsistenz her. Diese Shampoo Bars sind total praktisch grade wenn man in den Urlaub fährt und Sorge hat dass die Shampooflasche im Koffer ausläuft. Ich habe meinen ersten Shampoo Bar kreiert weil ich im Moment enorme Probleme mit meinen Haaren und der Kopfhaut habe, durch handelsübliche Shampoos (auch aus der Naturkosmetik) wird es einfach nicht besser, also muss eine Alternative her. Die sollte selbstverständlich selbstgemacht sein. 😉

Ich habe ein Grundrezept und mein abgewandeltes Rezept für euch aufgeschrieben. Da ja jedes Haar anders ist sollte jeder für sich selber testen und entscheiden was dem Haar und der Kopfhaut gut tut.

Benötigte Materialien

Shampoo Bar Material

  • Schüssel zum Vermengen
  • Waage
  • Form (am besten eine Silikonform o. Ä., sollte nicht zu fest sein)
  • Backofen (nicht zwingend erforderlich)
  • und natürlich die Zutaten (siehe Rezepte)

Grundrezept

(reicht für ca. 1 – 2 Bars)

  • 50 gr. SLSA 
  • 13 – 15 gr. Öl 
  • nach Bedarf ein paar Tropfen Parfumöl
  • evtl. 0,5 gr. Lysolecithin (natürlicher Kaltemulgator aus Lecithin zum Lösen des Öls im Wasser), Rezept funktioniert aber auch ohne Zugabe davon

 

Abgewandeltes Rezept (auf meine Haare abgestimmt)

(reicht für ca. 1 – 2 Bars)

  • 25 gr. SLSA
  • 25 gr. Maisstärke
  • 8 gr. Brokkolisamenöl
  • 5 Tropfen Weizenprotein
  • 5 Tropfen Squalan
  • 1 EL Aloe Vera
  • 10 Tropfen Bergamotteöl
  • 10 gr. Sheabutter
  • 2 gr. D-Pathenol
  • 2 gr. Rizinusöl
  • 5 Tropfen Nachtkerzenöl

Die Zutaten habe ich alle bei behawe.com gekauft (bis auf die Maisstärke und das Öl).

Anleitung

Wenn feste Fette eingeplant sind bitte diese zuerst in der Mikrowelle oder in einem heißen Wasserbad schmelzen. Das SLSA (und evtl. die Maisstärke) in eine Schüssel geben. Hier bitte vorsichtig vorgehen denn SLSA staubt sehr stark, es sollte nicht eingeatmet werden. Ihr könnt auch mit Mundschutz arbeiten.

Shampoo Bar Mix1

Jetzt gebt langsam die Öle, Düfte und die ausgewählten Wirkstoffe hinzu. Nun vermischt ihr alles vorsichtig miteinander. So lange rühren bis eine homogene Masse (in etwa so wie bei einem Hefeteig) entsteht. Falls es noch zu bröckelig ist könnt ihr auch ein wenig Wasser zufügen.

Shampoo Bar Mix2Shampoo Bar Mix3Sobald die Masse die richtige Konsistenz hat ab in die Form damit.

Shampoo Bar Form

Jetzt kann das Ganze für etwa 2 Stunden in den Backofen bei ca. 50°C. Im Anschluss (wahrscheinlich ist der Bar noch nicht wirklich ausgehärtet) sollte der Shampoo Bar noch mindestens eine Nacht durchtrocknen. Dann kann er ausgeformt werden. Falls es immer noch nicht so gut klappt einfach mal für eine Weile in die Gefriertruhe, das wirkt oft kleine Wunder in Sachen Ausformen.

Nun kann auch schon Angewaschen werden. Einfach damit über das nasse Haar streichen, einmassieren und ausspülen, fertig! Danach den Shampoo Bar gut trocknen lassen.

Shampoo Bar

Bei meinen Haare ist die Wirkung super, die Haare sind fluffig und glänzen und die Kopfhaut ist nicht so irritiert wie sonst. Ich bin ganz begeistert! 🙂

Infos zu den verwendeten Ölen und Wirkstoffen

  • SLSA (Sodium Lauryl Sulfoacetate), dieses Tensid weist weitgehend unabhängig vom Härtegrad und pH-Wert des Wassers einen üppigen, stabilen Schaum auf. Es hat eine ausgezeichnete Reinigungswirkung und kann die Wasch- und Fettlösekraft naturkosmetischer Tensidmischungen deutlich erhöhen. Es ist nicht zu verwechseln mit Sodium Laureth Sulfate (SLS), einem wesentlich aggressiveren Tensid welches in den handelsüblichen Shampoos eingesetzt wird
  • Die Maisstärke dient zur Verlängerung des SLSA, manche Schöpfe reagieren empfindlich auf zuviel SLSA
  • Brokkolisamenöl verbessert die Kämmbarkeit, sorgt für Glanz und Weichheit und verringert die Aufladung der Haare
  • Weizenprotein macht feine Haare griffiger, stärkt die Struktur bei Haarschäden und verleiht Glanz
  • Squalan verbessert die Kämmbarkeit
  • Aloe Vera spendet den Haaren viel Feuchtigkeit und wirkt beruhigend auf die Kopfhaut
  • Bergamotteöl wirkt gegen Schuppen und fettiges Haar
  • Sheabutter macht störrisches und strapaziertes Haar wieder glatt und seidig und lässt es glänzen
  • D-Pathenol ist ein Wirkstoff mit feuchtigkeitsbindender und beruhigender Wirkung. Er hilft den Haaren mehr Wasser zu speichern, lässt sie gesünder wirken
  • Rizinusöl pflegt trockenes und sprödes Haar. Das Haar ist spürbar weicher und selbst brüchige Haare erhalten einen gesunden Glanz. Hilft auch gegen juckende Kopfhaut
  • Nachtkerzenöl hilft bei Juckreiz, Rötung und Schuppung der Haut, verbessert den Zellstoffwechsel, reguliert die Talgproduktion und sorgt für eine gesundes Gleichgewicht der Haut

34 Replies to “Shampoo Bar – Einfach praktisch”

  1. bettina achilles sagt: Antworten

    dasRezept klingt toll, verkauft du das Shampoo auch??? Ich würde es so gern mal probieren.
    LG

  2. Liebe Bettina,
    verkaufen darf ich die selbstgemachte Kosmetik leider nicht aber ich würde auch gegen etwas anderes tauschen oder dir einfach eine kleine Probe schicken denn es fällt beim Herstellen immer ein kleines Stück ab. 🙂

  3. Moin, das Rezept klingt total super. Probiere ich mal aus. Hast Du bei der Aloe Vera ein Pulver genommen? Und wo hast Du die Öle gekauft? Liebe Grüße Noemi

    1. Hi Noemi,
      es freut mich dass dir das Rezept gefällt und ich hoffe dass du gut damit zurecht kommst.
      Ich habe ein Aloe Vera Konzentrat (1:10) benutzt. Das bekommst du, wie auch die Öle z.B. bei http://www.behawe.com, hier bestelle ich eigentlich so ziemlich alles was ich für meine Rührereien benötige. 🙂

      Ich wünsche dir noch einen schönen Abend!
      Annika

  4. Hallo,

    eine ganz tolle und einfache Anleitung.
    Ich habe es ausprobiert und die gleichen Zutaten benutzt.
    Leider schäumt das Shampoo ganz wenig, mehr so cremig und es duftet garnicht.
    Hast du eine Idee woran es liegen könnte?

    Liebe Grüße
    Martha

    1. Hallo Martha,
      schön dass du gut mit der Anleitung zurecht gekommen bist.
      Dass das Shampoo nicht so stark schäumt stimmt, ich finde das für mich aber völlig in Ordnung.
      Wenn du mehr Schaum möchtest gib einfach etwas mehr SLSA dazu. Ich glaube da gibt es kein Nonplusultra-Rezept, da muss man einfach ein bisschen herumtesten bis man die für sich beste Rezeptur gefunden hat.
      Oh je, das mit dem Duft stimmt, bei dem Grundrezept kann man natürlich gerne noch ein paar Tropfen Parfumöl hinzufügen. Da bei meinem abgewandeltem Rezept Bergamotteöl verwendet wird und es angenehm zitronig duftet hatte ich darüber gar nicht mehr nachgedacht. Ich ändere das Grundrezept direkt ab. 🙂

  5. Hi,

    mein Sohn hat zuerst getestet, war aber, bis auf ein bisschen mehr Schaum, zufrieden.
    Jetzt habe ich es ausprobiert und beim zweiten mal einschäumen, war der Schaum schon ok.
    Ich habe ja deine Abwandlung gerührt, mit Bergamotteöl. Aber da riecht garnichts.
    Wie ist das denn wenn ich jetzt etwas mehr SLSA verwende, muss ich dann die anderen Zutaten auch verändern? Gibt es da eine Regel?
    Im Netz habe ich nichts richtiges gefunden.

    1. Ich würde, da du ja sowieso das abgewandelte Rezept nutzt, einfach die Maisstärke etwas reduzieren und den Teil durch das SLSA ersetzen.
      Oder aber du nimmst mehr SLSA (ich würde da mit 5-10 gr. anfangen), verringerst die Maisstärke aber nicht sondern rührst ein wenig Wasser mit ein falls die Masse nicht homogen genug wird.
      Zu dem Bergamotteöl fällt mir jetzt nur ein dass es vielleicht verschiedene Sorten gibt, meins duftet recht intensiv aber vielleicht ist deins ja eher duftneutral?

  6. Jetzt verstehe ich.
    Ich muss also immmer auf die 50 gr. kommen, mit oder ohne Maisstärke.
    Diese 13 – 15 gr. Öle, beziehen die sich nur auf die Sheabutter?
    Was macht denn den Bar fest, Sheabutter?

    Meine Haare fühlen sich sehr gut an, aber sie sind mir irgendwie zu weich.
    Sie müssen etwas fester und griffiger werden.
    Sorry, so viele Fragen. Hoffe ich nerve dich nicht.

    1. Ja, genau so würde ich das machen. Die Maisstärke verlängert das SLSA ja im Prinzip nur.
      Wenn man alle Öle (Brokkolisamenöl, Bergamotteöl,Rizinusöl, Nachtkerzenöl) und die Sheabutter zusammen rechnet kommt man etwa auf 15 gr. Wie du die 13 – 15 gr. aufteilst bleibt dir völlig überlassen.
      Der Bar hält durch die Verbindung der Feuchtigkeit/Öl mit dem SLSA. Ich vermute mal dass das SLSA auch aushärten würde wenn man es nur mit etwas Wasser vermengen würde, habe das allerdings noch nicht getestet.

  7. Danke für deine Antwort.
    Jetzt ist mir alles klar.
    Ich habe nochmal einen Versuch gestartet. Die Hälfte an Material verarbeitet, erstmal zum testen.
    Von den Ölen habe ich ein Teil weggelassen und was anderes zugefügt.
    So nach Gefühl :-). Und natürlich viel mehr Duftöle.
    Das muss jetzt erst trocknen, bin gespannt.
    Als nächstes werde ich wohl deine sheasahne ausprobieren.

    Vielleicht kommen ja noch ein paar schöne Kosmetik-Anleitungen von dir.
    Mir gefällts!

    Vielen Dank und schönen Abend.

    1. Ich hoffe es hat nun gut geklappt mit deinem neuen Bar und du bist zufrieden?
      Oh jaa, ich bin gespannt wie dir die Sheasahne gefällt. Sie ist für die kommende Jahreszeit echt ein Muss, zumindest in meinem Badezimmer. 😉

      Lieben Gruß!

  8. Hallo,

    dank dir habe ich es gestern gewagt, mein erstes festes Shampoo zu basteln.
    Bestandteile waren
    SLSA, Stärke, Lysolecithin, D-Panthenol, Sheabutter, Reiskeimöl, Babassuöl und:
    jeweils 1/2 bis 1 Teelöffel Reetha Pulver und Shikakei Pulver
    (die stehen hier rum weil ich das furchtbar finde meine Haare mit dem Pulver zu waschen, was für ne Schweinerei 🙂

    War anfangs recht flüssig und musste etwas Stärke nachlegen.
    Über Nacht hatte es Zeit zum trocknen und ich konnte es nicht erwarten mit dem anwaschen.

    Fazit nach einer Haarwäsche:
    meine dicken, schweren Haare sind total entspannt, locker, glatt und seidig.
    Also ne richtige Pflegebombe.
    Nun bin ich gespannt wie schnelll meine Haare nachfetten, dies tun sie leider recht schnell.

    Aber ich bin echt happy und glücklich auf mein erstes selbst hergestelltes Shampoo!!!
    Danke dir!

    1. Hallo Gabi,

      ich freue mich total über dein Feedback!
      Die Idee mit diesen (indischen?) Haarwaschpulvern finde ich super, ich habe hier auch noch diverse Pülverchen herumfliegen und werde mal sehen ob ich sie auch mit verarbeite. 😉

      Meine Haare fetten auch normalerweise immer superschnell nach, das heißt ich muss spätestens jeden zweiten Tag waschen. Ich habe mir ja auch genau aus dem Grund diese indischen Pulver zugelegt und versuche regelmäßig damit zu waschen in der Hoffnung die „fettigen Zeiten“ nach hinten zu verschieben.

      Ich kann mir im Moment leider nicht ausschließlich mit dem Shampoobar die Haare waschen, meine Kopfhaut zickt zur Zeit ziemlich rum aber vielleicht hast du ja mehr Glück. 🙂

      Übrigens kann man mit dem SLSA auch Flüssigshampoo herstellen. Ich schaue mal ob ich das als nächstes Projekt in Angriff nehme. 🙂

      Einen schönen Abend wünsche ich dir noch!

  9. Aaalso, ich habe ja zum Testen nur die Hälfte genommen und die Maisstärke weggelassen.
    Im Netzt habe ich öfters gelesen, dass manche davon so einen Belag auf der Kopfhaut bekommen haben.
    Aus der Masse habe ich 5 Herzchen rausbekommen. Die trocknen immer noch, fühlen sich an wie Knete.
    Mit einem Rest habe ich die Haare gewaschen und das ging ganz gut.
    Etwas mehr Schaum und etwas stärkerer Duft.
    Wahrscheinlich muss die Maisstärke doch mit rein.

    1. Wenn du die Bars schneller trocknen möchtest kannst du sie auch eine Weile in den Backofen stellen (natürlich nur wenn die Form das ab kann), bei niedriger Hitze. Ein schöner Nebeneffekt ist dass der Duft sich herrlich in der Küche/Wohnung verteilt. 🙂
      Also im Prinzip ist das ja auch ein Teilerfolg, es hat mehr Schaum als vorher. Vielleicht wirklich die Maisstärke von der Menge her so lassen und nur das SLSA nach und nach erhöhen?

  10. Ok, es ist eine wahre Pflegebombe, wie schon geschrieben.
    Super weiche Haare – für mich wohl zu pflegend. Meine Längen sind durch das Färben mit PHF unten etwas trocken, aber das war wohl etwas zuviel des Guten. Heut abend hab ich gemerkt, dass sie fettig aussahen, aber es nicht waren, zumindest nicht am Haaransatz.

    Nun probiert ihn Töchterchen aus mit ihren leicht gewellten, störrischen trockenen Haaren.

    Als Zwischenpflege sicher total toll, aber immer kann ich den nicht nehmen.
    Macht nichts, mit der Shea und den Ölen war es ein Versuch.
    Mach ich eben am Wochenende einen neuen ohne zuviel Öl, aber die indischen Bestandteile sollen wieder mit rein 😉
    Shikakei ist ja an sich schon pflegend, und Reetha reinigt schön.

    Mit der Shea wahrscheinlich dann für mein Haar zu pflegend. Werde einen neuen machen mit Reiskeimöl und vielleicht Mandelöl und sonst nichts.
    Mal sehen wir der wird *schon aufgeregt is* 😉

    1. Ja genau so sehe ich das auch, als Zwischenpflege ideal. Ich nehm die Bars auch gerne mit in de Urlaub aber täglich vertragen meine Haare das auch nicht so gut.
      Ich muss auch immer höllisch aufpassen dass ich nicht zuviel Öl verwende, das macht meine Haare irgendwie klitschig. Selbst das Haarkuröl von Alverde (und davon nur einen Pumphieb) macht die Haare im Moment echt unschön. Aber vielleicht ändert sich meine Meinung ja noch wenn die Heizungsluft die Haarpracht elektrisiert. 😉

  11. Hast du Erfahrungen mit Ölen im Shampoo?
    Hab den Verdacht Mandelöl trocknet meine Kopfhaut aus, im Gesicht ebenso.
    Reiskeimöl vertrage ich. Vielleicht mal Avocadoöl? Kokosöl geht auch.. schwierig.

    Und leider ziehen die Öle Farbe aus dem Haar. Auch nicht schön.

  12. Vergiss mein Geschreibsel von oben.
    Ich hab echt monatelang geraten was ich nicht vertrage. Seit heute weiß ich es.
    Es ist mein geliebtes Kokosöl. Das auf die Kopfhaut – und ich werde irre vor Juckreiz.
    Es ist gar nicht das Mandelöl.

    Kokos auf die Füße geht gaaar nicht, werden nicht schön, sondern (man glaubt es kaum), trocken.
    Hände auch!
    Drauf gekommen bin ich, weil ich ne neue Seife ausprobiert habe mit Kokosöl – und sie waren sofort extrem trocken, Distelöl und Olivenöl waren auch drin…

    habe dann Distelöl pur in die Hände gegeben – wunderbar.
    Also doch das Kokos. Bin ich froh mir noch kein Shampoo mit Kokosöl gemacht zu haben, Tochter reagiert ebenfalls auf Kokos.
    Also nächstes Shampoo am WE. Werde berichten 😉

    1. Oh je, das ist aber fies denn grade dem Kokosöl werden doch so viele positive Eigenschaften nachgesagt. Ich habe bislang noch keine allergischen Reaktionen auf Öle bei mir feststellen können aber ich will den Tag ja nicht vor dem Abend loben. 😉
      Man könnte das Kokosöl bestimmt gut gegen Babassuöl austauschen, das macht man beim Seifesieden auch. Es hat ähnliche Eigenschaften, ist vor allen Dingen feuchtigkeitsspendend.
      Avocadoöl ist auch super, sehr pflegend.

  13. Hallo!
    Tolles Rezept! Ich werde mich in Kürze auch an meinen ersten ShampooBar wagen. Soll dann bestehen aus SLSA, Maisstärke, Glycerin, D-Panthenol, Etwas Schwefel, Öl (welches, weiß ich noch nicht) und einem selbstgemixtem Kräutersalz (mit Brennnessel & Rosmarin).
    Aber unsicher bin ich mir, welchen Prozentanteil das Kräutersalz haben sollte.
    Gibt’s da einen Tipp?

  14. Hallo Rebi,
    die Inhaltsstoffe hören sich ja ganz gut an. 🙂 Bei Salz muss man ja schon etwas vorsichtig sein da es die Haut schnell austrocknen kann. Ich würde vielleicht einfach mal nach Rezepte für Soleseife oder Haarseifen mit Salz googlen und da mal schauen wie dort die Mengenangaben sind. Habe da leider noch keinerlei Erfahrung mit gemacht.
    Du kannst ja mal schreiben wenn du es ausprobiert hast, ist ja eine spannende Sache! 🙂

    Liebe Grüße
    Annika

  15. Hey,

    das ist ja interessant.

    Ich mach mein Shampoo seit Jahren selbst, mit einem sehr ähnlichen Rezept. Statt Maismehl kommt da Heilerde rein und es kommt nicht zuerst in den Backofen sondern kommt gleich ins Eisfach.

    Jetzt frage ich mich was das Trocknen im Ofen bewirkt. Vielleicht kann ich da mein Rezept ja noch verbessern? Stärke werde ich nächstes mal auch testen, vielleicht werden die Bars ja dann stabierler. Meine muss ich sehr fest pressen, damit sie halten…

    Bei einigen Antworten steht dass es kaum duftet. War da vielleicht der Ofen zu heiß? Die feinen Öle verfligen bei Hitze wohl sehr schnell…

    Liebe Grüße
    Natalie

    1. Hey Natalie,

      ich glaube das Problem mit dem Verfliegen des Dufts bei ätherischen ist normal. Mein Shampoobar hat anfangs toll geduftet, mittlerweile riecht er sehr neutral.

      Stärke ist ja ein Bindemittel und wird dir sicher einen guten Dienst im Shampoobar erweisen. 🙂
      Heilerde ist eine tolle Idee, die muss ich auch unbedingt mal verarbeiten, ich weiß dass das meiner Kopfhaut echt gut tun würde! Danke für die Anregung!

      Ich habe den Bar in den Backofen gesteckt um ihn schneller auszuhärten weil ich doch so ungeduldig bin. 😉 Ich denke es geht auch ohne. Wenn man ihn direkt ins Eisfach steckt hätte ich Bedenken dass die Flüssigkeiten einfach nur einfrieren und sobald der Bar aus dem Fach geholt und warm wird sie wieder auftauen. Aber das habe ich ehrlich gesagt auch noch nicht ausprobiert.

      Liebe Grüße
      Annika

  16. Da bin ich wieder!

    Vor einer Woche habe ich folgende Mixtur gemacht:

    20 g SLSA
    10 g Jojobaöl
    10 g Avocadoöl
    20 g Kartoffelstärke
    5 Tropfen Seidenprotein
    5 Tropfen Aloe
    Kl. Schuss d-Panthenol
    ca. 1/2 TL Salz,
    Minze, Brennnessel, Rosmarin, Zitronenmelisse
    Schwefel
    Zitronenöl, Rosmarinöl

    Ich hatte ihn erst 1 Tag trocknen lassen. Da war er noch zu weich (als Geburtstagsgeschenk für meinen Lebensgefährten). Dann kam er ein paar Minuten in den Backofen. Ich glaube, das mache ich bei der nächsten Runde direkt, oder?

    Mit einem Probestück wusch ich mir die Haare und muss sagen: gelungen! Haare haben noch nicht sonderlich nachgefettet, sind kämmbar und haben sanften Glanz.
    Das „Geburtstags-Bar“ scheint auch bald durchgetrocknet zu sein.
    Für weitere Tipps bin ich dankbar!
    Liebe Grüße
    Rebi

    1. Liebe Rebi,

      klasse, danke dass du das Rezept mit uns teilst. 🙂 Liest sich auf jeden Fall schon mal gut und das mit dem Salz möchte ich auch definitiv mal testen.

      Ich würde den Bar auch immer direkt zuerst in den Backofen stecken, das scheint wirklich die Trockenzeit um einiges zu verkürzen.

      Ich werde auf jeden Fall bei meinem nächsten Bar etwas Kokosöl hinzufügen, das ist im Moment meine Wunderwaffe Nr. 1 in Sachen Hautpflege. 🙂 Gut gegen Schuppen, ich massiere es regelmäßig in die Kopfhaut ein und lasse es über Nacht einwirken.

      Ich bin mal auf eine Rückmeldung nach einem Langzeittest gespannt. 🙂

      LG
      Annika

  17. Hab dein Rezept mit ein paar kleinen Abwandlungen getestet. Statt Borretsch hab ich Distelöl verwendet und statt Weizenprotein und Squalan hab ich Haarguar genommen und die Menge an SLSA und Stärke hab ich auf jeweils 30g erhöht. Meine Haare sind normalerweise sehr strohig (vom Strähnchen Färben) und fetten schnell nach. Nach dem Waschen mit dem Shampoobar und Abschluss mit einem Schuss Essig waren meine Haare total weich und gepflegt wie nach einer Packung vom Frisör. Auch nach dem zweiten Mal waschen ist das Ergebnis perfekt. Auch leide ich oft unter juckender Kopfhaut und auch das hab ich überhaupt nicht. Ich bin so begeistert!!!

    1. Brokkoli, nicht Borretsch 😉

  18. Hallöchen!
    Ich wollte mich auch mal wieder melden.
    Nach ausgiebigen Testen des o.g. Rezeptes kann ich jetzt mal berichten:
    Das Shampoo-Rezept ist soweit super. Ein klein wenig mehr Pflege wäre noch besser. Mein Freund hatte nach einiger Zeit etwas trockene Spitzen.

    Zwischendurch hatte ich noch eine weitere Shampoobar-Runde gemacht:

    40 g SLSA
    30 g Kokosöl
    10 g Avocadoöl
    40 g Kartoffelstärke
    Bioschwefel
    5 Tropfen Seidenprotein
    3 Tropfen Klettenwurzelöl
    3 Tropfen Brokkolisamenöl
    5 Tropfen Aloe
    3 Tropfen Hanföl
    Kl. Schuss d-Panthenol
    Kl. Schuss Glycerin
    Kräutersalz (Minze, Brennnessel, Rosmarin, Zitronenmelisse)
    Zitronenöl, Rosmarinöl

    In der nächsten Runde vielleicht etwas Brokkolisamenöl und Klettenwurzelöl.

    Beim nächsten Mal hätte ich jedoch gerne mal schön Duft dran.
    Oei dieser Bar-Menge 10 Tropfen Parfumöl genügen?

    Viele Grüße
    Rebi

  19. huhu Super Rezept !!!!!

    Du kannst du mir vielleicht sagen wenn ich als Tensid SCI nehmen möchte ob ich da die gleiche Menge nehmen kann wie mit slsa?

    Liebe Grüße

    Annekin

    1. Liebe Annekin,
      entschuldige die späte Antwort aber ich musste erst einmal ein wenig zu dem Tensid lesen. Die empfohlene Einsatzmenge liegt wohl bei 1-70 %.
      Bei SLSA je nach gewünschtem Produkt:
      In milden Shampoos, Waschgelen: (Einsatz im Gesicht, möglicher Augenkontakt) 1–3 %
      In Duschgelen, als Ko- und Basistensid in gut reinigenden Shampoos: 3–12 %
      In Badepulver, Bubble Bars: 10–20 %

      Ich würde es also tatsächlich mal mit derselben Menge testen. 🙂
      Würde mich freuen wenn du deine Erfahrungen hier mit uns teilst.

      Liebe Grüße
      Annika

  20. Hallo,

    vielen Dank fuer die Anleitung 🙂 Das werde ich gleich mal ausprobieren. Leider habe ich das D-Panthenol nicht gefunden. Kannst du es verlinken, oder eine Alternative vorschlagen?

    Vielen Dank!
    Liebe Gruesse
    Yuko

  21. Mein Fehler 😀 Copy&Paste sollte man nicht immer vertrauen 😉 Es ist „Panthenol“ nicht „Pathenol“ 😉

    Danke!
    Yuko

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